In der letzten Woche erhielt die Gemeindeverwaltung in Emstek mehrere Hinweise aus der Bevölkerung darauf, dass die Fische im Regenrückhaltebecken in Bühren leblos an der Wasseroberfläche schwämmen und es dort zu einer erheblichen Geruchsentwicklung käme.
Was war passiert?
Sowohl durch die Karpfen, die seinerzeit durch Bürger in das Regenrückhaltebecken eingesetzt wurden, als auch durch die umliegende Vegetation, insbesondere durch das viele Laub, welches sich im Wasser angesammelt hat, entstand eine große Menge Schlamm im Regenrückhaltebecken.
Dieser Schlamm und die andauernde Hitze der letzten Wochen hatten zur Folge, dass sich im Wasser des Regenrückhaltebeckens kaum noch Sauerstoff befand. Dementsprechend kippte das Wasser und die darin lebenden Fische erstickten. Aufgrund der großen Menge Schlamm und der toten Fische kam es zu einer erheblichen Geruchsentwicklung.
Maßnahmen der Gemeinde Emstek:
Direkt nach dem Erhalt der Hinweise aus der Bevölkerung sorgten die Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes und der Kläranlage dafür, dass alle toten Fische aus dem Regenrückhaltebecken entfernt wurden. Zudem wurde in der letzten Woche bereits ein Rückschnitt der umliegenden Pflanzen durchgeführt, um so einen vermehrten Eintrag von Laub in das Regenrückhaltebecken zu verhindern.
Im Herbst soll zudem der gesamte Schlamm aus dem Regenrückhaltebecken abgepumpt werden. Anschließend wird dann die wassergebundene Wegedecke des Rundwanderweges um das Becken erneuert.
Für weitere Fragen steht das Bauamt der Gemeinde Emstek zur Verfügung.
