Bühren
Das "Golddorf" Bühren (Bundessieger 1977 „Unser Dorf soll schöner werden“) ist Zentrum der Bauerschaft Bühren. Die Ortsteile Repke (bis 1836 eigene Bauerschaft), Penkhusen, Westerbühren, Palmpohl, Sülzbühren, Husum, Schneiderkrug und Poggenschlatt summieren sich zu einem stattlichen Gemeinwesen. Bühren („burae“) und Sülzbühren („Selispura“) werden 947 n. Chr. erstmalig als Orte erkennbar.
In Sülzbühren befand sich der Zentralhof, an den alle in der Urkunde von 947 n. Chr. erwähnten Orte ihre Abgaben lieferten. Die Urkunde ist von der königlichen Kanzlei ausgestellt und von Otto dem Großen signiert, der hierin Bauerngüter an das Stift Enger in der Nähe von Herford verschenkt.
Die Urkunde ist erhalten und liefert durch Namensnennungen Hinweise auf Orte im Kirchspiel Emstek und darüber hinaus.
Bühren war reich an Meyerhöfen. Eingebettet in eine Parklandschaft ist Bühren heute ein lebendiges Kirchdorf.
Im Jahre 1998/99 wurde die Ortsdurchfahrt Bühren (Caspar-Schmitz-Straße und Dorfstraße) mit Mitteln der EU komplett neu gestaltet und ausgebaut. Es konnten die funktionalen und gestalterischen Mängel an der Dorfstraße und der Caspar-Schmitz-Straße durch Erneuerung der Straßen beseitigt werden, so dass sich auch hier der ursprüngliche alte Ortskern makellos präsentieren kann.
Bühren mit seiner in den letzten Jahren komplett sanierten Pfarrkirche verfügt über alle Struktureinrichtungen (Kindergarten, 1-zügige Grundschule mit Sporthalle, zwei Sportplätze), sowie über ein vielfältiges Vereinsleben. Die Besonderheit in Bühren ist, dass der Ort als Teil des Landkreises Cloppenburg kirchlich zum Dekanat Vechta gehört.







