Der Ort Garthe

Der Ort Garthe, der an einem sandigen Höhenrücken bis 62,5 m über NN positioniert ist,  dürfte einer der ältesten Siedlungsplätze der Gemeinde sein.

Dieser Umstand ließ eine sehr frühe vorgeschichtliche Bebauung zu. Erstmalig wird der Ort 947 n. Chr. erwähnt, 1351 wird er als Villa (Dorf) dokumentiert. Zu Garthe wird Egterholz, der urkundlich älteste Ortsteil der Gemeinde, gerechnet. 872 n. Chr. vermacht Graf Waltbert im Lerigau dem Alexanderstift in Wildeshausen zwei Höfe in Ivorithi (Egterholz). Der spätere Meyerhof ist eine fränkische Gründung.

Charakteristisch für Garthe sind die umfangreichen Flächen der Garther Heide. Wo früher Schafe weideten, sind  heute Gasfördertürme und landwirtschaftliche Flächen zu sehen und prägen das Landschaftsbild.

Im nordöstlichen Teil stößt Garthe an das Auetal mit seinen Wassermühlen (z.B. Kokenmühle) und an Engelmannsbäke.

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