Der Ort Halen

Der Ort Halen wird bereits 890 n. Chr. im Urbar (Güterverzeichnis) des vom hl. Liudger gegründeten Benediktinerklosters Werden an der Ruhr vermerkt. Halen wieß sich als Heidedorf aus, hatte aber auch Waldungen und die früher begehrten Grünflächen am Fluss Lethe zu bieten.

Das Juwel dieser Region ist der „Urwald“ an der B 213, ein alter Eichen-Hainbuchen-Hudewald im „Staatsforst Baumweg“, der zum Wandern und Entdecken anregt. Das Lethetal, der Rüdersee, Dianasee und die Fischteiche liegen im Naturschutzgebiet „Ahlhorner Fischteiche“.

Eine Attraktion in Halen und für das gesamte Umland ist der Halener Badesee, der durch Folgenutzung einer ehemaligen Sandentnahmestelle („Baggersee“) mit seinem Sandstrand und großflächigen Liegewiesen zum Ziel für Erholungssuchende und Badelustige geworden ist. In Halen ist im Rahmen der Dorferneuerung die Hauptstraße umgestaltet worden. Durch die Verlegung der Fahrbahnachse, die Gestaltung des hierdurch entstehenden Raumes und Schaffung baumbepflanzter Beete wird dem Straßenabschnitt ein alleeartiger Charakter verliehen. Gleichzeitig wird die jeweilige Eingangssituation durch ein „Baumtor“ unterstrichen. Eine weitere Verbesserung erfährt Halen durch die Anlegung eines Dorf- und Festplatzes.

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