Die Bauerschaft Höltinghausen

Die Bauerschaft Höltinghausen, wahrscheinlich um 1400 durch Abspaltung von Halen entstanden (1360 Westerhalen, 1417 Holtinghus), zeigt sich zweigeteilt. Alte bäuerliche Struktur ist noch im Ort zu finden, während an der 1875 gebauten Eisenbahnstrecke von Oldenburg nach Osnabrück, am Bahnhof, sich recht früh Industrie (Kalksandsteinwerk und Futtermittelbetriebe) ansiedelte und Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Der Name Höltinghausen deutet auf früher reichlich vorhandene Waldungen hin: Der  Hölting ist die Versammlung der Markgenossen einer Holzmark. Die Kampfluren am Rande des „Altdorfes“ lassen auf mittelalterliche Waldrodungsmaßnahmen schließen. Höltinghausen bietet im Bruch und im nahen „Baumweg“ gute Wandermöglichkeiten; der Ort selbst - heute Kirchort  - präsentiert sich nach Sanierungs- und Umbaumaßnahmen als intakte Kombination von Arbeiten und Wohnen.

In Höltinghausen wurde im Rahmen der Dorferneuerung die Kreisstraße 168 in der Ortsdurchfahrt ausgebaut.
Im Zuge dieser Maßnahme wurden ein neuer Radweg sowie im Bereich der Kirche und des Pfarrheimes beidseitig Längsparkstreifen angelegt.

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