St. Margaretha in Emstek

Die Mutterkirche des Lerigau stand in Emstek, nachweisbar ab 855. Vermutlich wurde sie viel früher erbaut und gehörte auch schon vor 855 den Kirchen im Lerigau an. Die Mutterpfarre Emstek wurde von Visbek aus durch die ersten Glaubensboten begründet. Ursprünglich gehörte auch die Nachbargemeinde Cappeln zur Pfarre Emstek. Cappeln wurde 1159 von Emstek abgetrennt und selbständige Pfarre.

Mit dem Standort auf der höchsten Erhebung des Ortes bildet St. Margaretha den Mittelpunkt Emsteks. Die Kirche wurde in den Jahren 1862 – 1865 als Backsteinbau errichtet. Mit der Planung und Baudurchführung wurde der Baumeister Johann Bernhard Hensen aus Sögel beauftragt. 1861 wurde die am gleichen Standort stehende alte Kirche abgebrochen und eine Notkirche auf dem hinteren Teil des Friedhofes errichtet. Die Höhe des Kirchturmes einschließlich Kugel, Kreuz und Hahn beträgt 59,22 m.

Nach dem Vorbild einer altchristlichen Basilika, die aus der antiken Amts- und Markthalle hervorging, verfügt die Kirche über ein von Pfeilern getragenes, über die Seitenschiffe erhöhtes Mittelschiff, das über Obergadenfenster belichtet wird, während der Chor durch die drei Fenster der polygonalen Apsis ausgeleuchtet wird. Zwischen Chor und Kirchenschiff ist ein nur wenig mehr als einen Meter über das Langhaus ausgreifendes Querhaus eingefügt.

Die im Jahr 2002 mit viel Aufwand grundlegend restaurierte katholische Pfarrkirche erstrahlt nunmehr in einem Glanz, zu dem das Gebäude und die gesamte Ausstattung, insbesondere die Glasmalereien, die Wandgemälde, das Gewölbe mit seinen Pfeilern und Diensten und das Sanktuarium der drei Altare die Heiligenfiguren und Schnitzwerke beitragen.

Im Zuge der Reform der katholischen Kirche im Oldenburger Land wurden im März 2010 die drei Kirchengemeinden St. Margaretha Emstek, St. Marien Halen und St. Aloysius Höltinghausen zur neuen Kirchengemeinde St. Margaretha zusammengeschlossen.

Mehr über die katholische Kirchengemeinde Emstek erfahren sie hier.

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